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Laufen,
Orientieren, Peilen In frueheren Zeiten nannte man Amateurfunkpeiler einmal "Fuchsjaeger". Das fuehrt aber voellig auf den Holzweg, denn das so angesprochene hat nichts mit der Jagd zu tun. Beim Amateurfunkpeilen sucht man mit leichten, tragbaren Empfaengern einige Minisender, die in bewaldetem Gelaende ausgelegt sind. Man kann solche Peilveranstaltungen gemuetlich angehen, aber auch intensiv als Leistungssport betreiben. Amateurfunkpeiler zeichnet eine Kombination aus technischem Verstaendnis, Orientierungssinn und Ausdauer aus. Schnell entwickelt man dabei ein Gespuer fuer die Ausbreitung von Funkwellen. So kann man mit Hilfe eines Peilempfaengers die unsichtbaren Wellen auffangen und erst die Richtung peilen, aus der man den im Gelaende versteckten Minisender hoert, und sich schliesslich bis zum Versteck heranpirschen. |
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Der Ablauf eines
Wettbewerbs Ob man das Amateurfunkpeilen nun als Leistungssport oder als Sonntagsspaziergang betreibt, der Ablauf ist groesstenteils der gleiche: Mehrere, meist vier im Wald plazierte Sender senden abwechselnd im Minutentakt auf der gleichen Frequenz. In der ersten Minute sendet Sender 1 eine Minute lang, danach folgt Sender 2 in der zweiten Minute und so weiter bis zur fuenften Minute ( 4 Sender 1 Minute pause ) in der das ganze wieder bei Sender 1 beginnt. Damit die Laeufer aber nicht durcheinanderkommen und vielleicht im Kreise laufen, geben die Sender verschiedene Funksignale, sogenannte Kennungen, im Morsecode aus: Sie besteht aus zwei langen Toenen - dem Morse-M - zwei langen Toenen - dem Morse-O drei lange Toene und ein weiterer Buchstabe und der Nummer des Senders in kurzen Toenen. Sender 1 haengt einen kurzen Ton an, Sender 4 eben vier. Diese Kennung wird waehrend der ganzen Sendeminute lang ausgestrahlt, dann folgt der naechste Sender mit seiner Kennung, damit man die vier Sender auseinanderhalten kann.
Hat man nun einen Senderstandort ausfindig gemacht, so findet man dort eine kleine Lochzange, mit der man seinen Fund auf der Startkarte bestaetigen muss, denn ohne diesen "Stempel" kann der Fund am Ziel nicht gewertet werden. Damit man den Senderstandort auch aus etwa 5 m Entfernung erkennen kann, ist dort ein rot-weisse Markierung ( Band ) angebracht, die Lochzange befindet sich beim Fuchs. Bei den meisten Wettbewerben ist ein Zeitlimit von 120 Minuten gesetzt .d.h. man muss, um gewertet zu werden, innerhalb dieses Zeitlimits zurueckehren. Es gilt die Regel: "Ein Sender innerhalb des Limits zu finden ist besser als alle Sender ausserhalb des Zeitlimits!" Daher sollte man sich nicht allzusehr vom Jagdfieber anstecken lassen und rechtzeitig zum Ziel umkehren, auch wenn man nicht alle Sender gefunden hat. Am Ziel gibt der Laeufer die Startkarte ab, die Zeiten werden festgehalten und nun beginnt die Auswertung, bei der natuerlich der gewinnt, der in der kuerzesten Zeit alle Sender gefunden hat. Jedoch ist die Muehe auch fuer die anderen nicht vergebens: Jeder, der Teilgenommen hat kann sich eine Urkunde die Wand haengen. |
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